Der Laptop wird für das Studium der Architektur an der RWTH ein wichtiger Begleiter sein. Die wirkliche Arbeit am Rechner beginnt erst im 2. Semester, da vorher noch mit Hand gezeichnet wird und noch keine CAD-Programm gelehrt werden. Trotzdem stehen viele Skripte und Vorlesungsmaterialien nur online zur Verfügung, deshalb ist der Rechner bereits ab dem ersten Semester wichtig. Hier gibt es ein paar Infos zu Hardware und Betriebssystem auf die es ankommt.

Generell gilt von vornherein, Windows ist für das Studium bestens geeignet wohingegen ein MAC nur bedingt/eingeschränkt geeignet ist.

Zudem hat der Lehrstuhl CAAD an unserer Fakultät ebenfalls eine Hilfestellung bereitgestellt, hier zu finden.


 

Software

Den grundlegendsten Unterschied wird wohl das Betriebssystem machen dort habt ihr generell die Auswahl zwischen Mac OS und einer Windows Plattform und falls ihr vorher Informatik studiert habt ein Linux Betriebssystem.

Auch wenn der Mac für viele einfacher in der Bedienung ist, ist er nur bedingt für das Studium geeignet.  Das größte Problem dabei ist die Inkompatibilität vieler Programme (Rhino, Revit etc.) und ja es gibt zwar zu mancher Software eine Mac Version diese ist dann meistens aber nicht zu anderen PC´s Kompatibel und es gibt viele Probleme Dateien auszutauschen.

Einfacher ausgedrückt ist das erste was ihr machen solltet wenn ihr einen Mac habt Windows zu installieren. Entweder über Parallel Desktop (35€) damit laufen dann zwei Betriebssysteme gleichzeitig und die Leistung wird mehr oder weniger halbiert, oder ihr legt eine neue Partition an und installiert neben Mac OS noch Windows und müsst euch jedesmal beim hochfahren entscheiden was ihr wollt.

So oder so belegt das zweite Betriebssystem  gute 60 bis 80GB der ohnehin schon sehr kleinen Festplatte. Neben Leistung büst ihr also auch noch Speicherplatz ein.

 

Hardware

Mitunter das anstrengendste was unsere Rechner tun müssen ist mit den 3D-Programmen klar kommen. Hierzu ist die Grafikkarte wichtig, am besten ist eine dedizierte Karte, dass bedeutet sie hat einen eigenen Prozessor und wird nicht von dem eigentlichen Prozessor verwendet je mehr eigenen Speicher sie hat desto besser.

Für den 2-Dimensionalen Bereich ist der Prozessor zuständig dieser sollte mindestens 4 Kerne besitzen und somit sind ein i7 von Intel oder ein Ryzen 7 von AMD bestens geeignet. Arbeitsspeicher wird immer sehr hoch angepriesen allerdings sind 8GB mehr als ausreichend, mehr macht nur bedingt Sinn da vorher eher Prozessor oder die Grafikkarte drosselt/den Laptop verlangsamen.

Nicht zu unterschätzen ist dafür die Speicherkapazität des Laptops im allgemeinen, hier werden meist (besonders bei billigeren Notebooks bis 800€ eine HDD  (HardDiskDrive) verbaut. Sie macht den Laptop Langsam, schwer und hochempfindlich gegenüber Magneten und Stürzen. Dafür bieten sie meist mehr Speicherplatz und sind eben billiger (1TB also 1000GB sind inzwischen Standard).

Bei teureren Laptops wie beispielsweise dem XPS von Dell oder auch dem MacBook Pro werden SSD´s (SolidStateDisk) verbaut. Sie sind eigentlich ein überdimensionierter USB Stick, und sind gegenüber Stürzen etc unempfindlich. SSD´s machen den Laptop leichter und schneller und „unempfindlicher“, sind dafür aber eben teurer und die Kapazität ist in etwa nur halb so groß (500GB).

Unser Tipp an euch: SSD im Laptop und eine externe HDD Zuhause in einem Gehäuse. 

Ebenfalls hilfreich ist außerdem ein großer Bildschirm.

Ein Großteil der Projekte besteht aus visuellen Aufgaben wie Pläne zeichnen und Renderings optimieren, alles unter 15″ ist daher nicht empfehlenswert. Ein externer Desktop mit 20″ oder mehr den ihr an euren Laptop anschließen könnt erleichtert dafür zuhause beispielsweise einige Arbeit, büßt aber wieder (etwas)Leistung ein da es nun 2 Bildschirme sind.

 

Hier ein Vergleich zwischen einem MacBook und einem Windows Laptop auf Augenhöhe (in der gleichen Preisklasse).

Für mehr Infos klickt hier.

Allgemein gilt leider wie so oft: Wer billig kauft, kauft doppelt.

 

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